Bujinkan Furyu Dojo e.V. - Schule für traditionelle japanische Kampfkünste

Artikel aus der Zeitung Lebensfreude 02/2019

von Jürgen 22. Februar 2019

Besuchen Sie unser Dojo und starten Sie mit den traditionellen Kampfkünsten Japans

von Jürgen 27. Januar 2019

Einblicke in die Kunst des Manriki Gusari & Haya Nawa aus unserem Unterricht (Kurzes und langes Seil)

von Jürgen 16. Januar 2019

Nawa- jutsu, die Kunst im Umgang mit dem Seil

von Jürgen 2. Januar 2019

Eine kleine Information zum Thema Seil

die Verwendung des Seils liegt tief in der Kultur Japans verborgen, in der Religion wie auch in der praktischen Anwendung. Als Beispiel dient das Seil des Fudo-myo, der das Böse damit einfängt und mit dem Schwert entzweit, das Shime nawa im Shinto-Glauben, die Waraji Schuhsohlen und ganz klassisch der Obi und das Sageo, der Gürtel und die Schwertschnur.

Die militärische Anwendung von Seilen wurde von China importiert und ca. Mitte des 14. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt. Die Bushi, die Krieger verwendeten Seile um Gegner gefangen zu nehmen, zu foltern usw.

Die Kunst das Nawa-jutsu hat sich über die Zeit etabliert, verfeinert und wurde schließlich in den Bugei Juhappan, den 18 Fertigkeiten eines Kriegers, aufgenommen. Es ist bekannt das es über 120 Ryu-ha Kriegertraditionen gab, die das Seil in ihrem Lehrplan hatten.

Nach der Vereinigung Japans in der Edo Periode 1603-1868 erschuf das Tokugawa-Shogunat die Torimono, die Polizei. Klassisch wurde nun das Seil zur Festnahme von Verdächtigen eingesetzt. Je nach Rang und je nach Verbrechen wurden die Bindungen angelegt, ob verborgen unter der Kleidung oder zu öffentlichen Zurschaustellung von Verbrechern.

Das Nawa jutsu hatte zwei Unterarten, das Haya nawa als schnelles Seil um Gegner im Kampf zu Binden und einzuschränken und das Honnawa, um sie zu Verschnüren und zu transportieren.

Samurai Schwertkunst in unserem Dojo – Werden Sie Teil unserer Dojo-Gemeinschaft und bereichern Sie Ihr Leben

von Jürgen 29. Dezember 2018

Kihon no Goshin – die 5 essenziellen Grundlagen der Kampfkunst & flexible Waffen als Themenschwerpunkt in 2019

von Jürgen 26. Dezember 2018

Shidoshi Seminar 2018 – Einige von meinen Monenten

von Jürgen 10. Dezember 2018

Embu-jo, die Mitte des Dojo

von Jürgen 13. November 2018

Embu-jo, die Mitte der Trainingsfläche im Dojo, ist der Ort an dem das Kanji „Bu“ (kriegerisch) mit dem des „Em“ (handeln) verschmilzt zum „kriegerischen Handeln“. Dies bedeutet, es ist der Ort der genutzt werden soll um sich zu entwickeln und zu verfeinern. Also sollte genau hier darauf die Konzentration und die Einstellung fixiert werden. Der wichtigste Kampf im Dojo ist immer der mit sich selbst und seinem „inneren Schweinehund“ , der ausreden findet warum vieles nicht möglich ist.

Du bestimmst aber deinen Horizont selbst, und du bist derjenige der über sich hinauswachsen kann, wenn er die Kunst ernsthaft betreibt. Das ist eines von vielen Dingen welche uns die traditionellen Kampfkünste lehren. Budo ist ein Spiegel für sich selbst und eine Bereicherung für die Menschheit, denn hier wird gelehrt was das Leben bedeutet.