Bujinkan Furyu Dojo e.V. - Schule für traditionelle japanische Kampfkünste

Tanto Jutsu

von Jürgen 26. Januar 2018

Tanto jutsu – Überbegriff für Klingen bis zu einer Länge von ca. 30cm. Verschiedene Unternamen und auch Anwendungsgebiete unterliegen ihrer Verwendung. Historisch gesehen war das Tanto so alt wie die Klingenwaffen selbst. Meist im Nahkampf um durch die Schwachstellen einer Rüstung zu Stechen, als Selbstverteidigungswaffe von Frauen und vieles mehr wurde diese Waffe verwendet. Bezüglich seiner kurzen Klinge musste man zum Angreifer auf eine nahe Distanz hinarbeiten, oder diese von ihm selbst überbrücken lassen. Das Prinzip des Muto-Dori findet auch hier wieder seine Anwendung.

Kamae, sind die Haltungen die man einnimmt um mit dem Körper, Geist und Waffe als Einheit zu agieren.  Sämtliche Bewegungen basieren auf dem Verändern der Position in eine andere (Kurai-dori). Bis letztendlich wieder alles in einen natürlichen Fluss zusammenfließt, und ohne Intension zum Schicksal des Angreifers wird, das er selbst mit seinen Handlungen bestimmt. Muto Dori (無 刀 捕) ist den Mut zu haben nicht zu denken und einen Blick auf die Gefahr mit einem natürlichen entspannten Körper.

„Göttliche Weisheit – Barmherziges Herz“, als Leitgedanke 2018

von Jürgen 7. Januar 2018

Dai Shihan (大師範) – Senior Instructor – Die höchste Auszeichnung des Bujinkan wurde mir von Soke Hatsumi verliehen

von Jürgen 2. Januar 2018

Am Montag den 08.01.2018 beginnt wieder der Unterricht im neuen Jahr

von Jürgen 31. Dezember 2017

Ellis 3. Dan Test – Koto Ryu und ein Beispiel für Frauenselbstverteidigung

von Jürgen 20. Dezember 2017

Markus Fischer aus Japan – Ein Meister der Kette und Bo-Shuriken besucht wieder unser Dojo

von Jürgen 19. Dezember 2017

Tanto-jutsu, das japanische Messer der Samurai & Ninja

von Jürgen 17. Dezember 2017

Einige Clips des Unterrichts auf dem Shidoshi Seminar von Jürgen

von Jürgen 3. Dezember 2017

Leitlinien des Furyu Dojo

von Jürgen 10. November 2017
 
Um den Weg des Budo und deren Auslegungen verstehen zu lernen sind bestimmte Dinge sehr wichtig, an diese sollte man sich auch stets erinnern. Wir üben Kampf,- Kriegskünste aus mit einem historischen Hintergrund und auf diesen Wurzeln basiert auch der Unterricht.
Zuerst beginnt der Schüler damit die Grundlagen (Kihon) des Bujinkan zu erlernen.
Diese Basis ist ein Sammelsurium aller Ryu-ha die Soke Hatsumi an uns weitergegeben hat.
Der Einstieg in die Philosophie unseres Budo geht automatisch mit steigendem Interesse einher.
In den Schülerrängen wird auch begonnen die ersten Grundlagen der verschiedenen traditionellen Waffen zu unterrichten. Mit dem 1. Dan erreicht man den Meilenstein die Grundlagen erarbeitet zu haben. Zwischen dem 2. und 4. Dan ist es von Soke erwünscht sich mit den einzelnen Ryu-ha auseinander zu setzen. Auch die Fertigkeiten in den Waffen sind hier zu vertiefen.
Der 5.Dan ist ein weiterer großer Schritt.
Das Wissen um die Künste des Bujinkan sind nun fundiert und es beginnt die Verfeinerung in den Kata der Ryu-ha, im Taijutsu ebenso wie im Buki waza. Es wird erforscht, vertieft und die Freiheit die Elemente der Formen mit einander natürlich zu verbinden entwickelt.
Die Meisterung der Waffenkünste liegt hier verwurzelt.
Ab dem 10.Dan beginnt das Studium dessen was mit dem Auge nicht zu sehen ist.
Das ist der Weg eines Schülers des Furyu Dojo.
 
 
Sei pünktlich vor dem Unterricht im Dojo.
Komme so oft wie es dir möglich ist in das Dojo, denn das ist der Weg den du selbst gewählt hast.
Nütze die Zeit vor dem Unterricht und übe die Dinge die Verbesserungspotenzial aufweisen.
Sei respektvoll mit anderen Schülern und deinem Lehrer.
Versuche Reden im Unterricht zu vermeiden, zur Thematik aber in leisem Ton möglich.
Wir helfen uns im Unterricht gegenseitig beim Lernen.
Gebe dein Bestes mit ganzer Aufmerksamkeit im Training.
Hab Vertrauen zu deinem Lehrer der dich leitet und den Weg mit dir geht.
Er wird dich nicht tragen, denn über Steinige Wege musst du selber gehen.
Auch wird er dir Dinge sagen die du womöglich nicht hören willst.
Letztlich dient es dazu dein Voranschreiten zu fördern.
Bringe dich in die Gemeinschaft des Dojo ein und unterstütze nach deinen Möglichkeiten.
Budo ist eine Bereicherung für dein ganzes Leben.
Trainieren fleißig und stetig.
Ich habe ja zum Lernen noch viele Jahre in kleinen Schritten,
kann auch eine Ausrede der Faulheit sein.
Als Dan-Träger ist man Vorbild im Dojo.
Übe für dich selbst zuhause und erfreue dich an dem was die Zukunft noch alles bringt.

Enshin Itto Ryu – Kihon Kata – Shoden

von Jürgen 30. Oktober 2017