Bujinkan Furyu Dojo e.V. - Schule für traditionelle japanische Kampfkünste

Worin liegt der Vorteil Seminare zu besuchen?

von Jürgen 7. Januar 2026
Der Besuch von Seminaren ist aus mehreren Gründen besonders wertvoll, sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Bugeisha.
An erster Stelle steht die persönliche Weiterentwicklung. Man ist offen Fehler zu erkennen, die man im regulären Dōjō Training vielleicht übersieht und an ihnen zu arbeiten. Neue Perspektiven auf Bewegung, Timing, Distanz und Gefühl werden aufgezeigt und es erzeugt eine Motivation durch frischen Input und neue Herausforderungen.
Es ergibt sich ein Austausch und eine neue Vernetzung, mit anderen Trainierenden, aus anderen Dōjō und Ländern. Gleichzeitig entsteht ein Erfahrungsaustausch über Trainingsmethoden, Interpretation von Techniken und Philosophie. Die Gemeinschaft der Trainierenden wird gestärkt und der Budō – Geistes wird gelebt.
Mehrere Stunden Training an ein oder mehreren Tagen ergibt einen Fortschritt durch hohe Übungsdichte an investierter Zeit. Denn der Körper und Geist kommen in einen tiefen Trainingsfluss, der im Alltagstraining selten erreicht wird.
In Seminaren können Sonderthemen weitergegeben und genauer beschrieben werden. Der Fokus auf spezielle Themen wie z. B.: Einzelne Ryūha, deren Waffen (Bō, Katana, Tantō, Hanbō etc.), historische Hintergründe und Prinzipien des Bujutsu, ergeben einen ganzheitlichen Ansatz. Themen, für die im normalen Training oft zu wenig Zeit bleibt.
Somit erzeugen Seminare mehr ein Verständnis, statt reines Techniksammeln. Sie fördern Grundlagen, natürlicher Bewegungslehren, Anpassungsfähigkeit und Intuition, als Kampfkünstler.
Gute Lehrer inspirieren und führen die Tradition weiter, so wie sie es selbst erlernt und vertieft haben. Immer mit einem Bezug zur Quelle, ergibt sich eine Weitergabe von Wissen, Geschichten und Erfahrungen, die nicht in Büchern stehen.
Erinnere dich daran, dass Bujinkan und Enbukan lebendige Systeme sind.
Jürgen Bieber 風流

Hatsu Keiko, das erste Training im Jah

von Jürgen 4. Januar 2026
Hatsu = Erste oder Anfang
Keiko = Training oder Übung
Im Dojo ist das erste Training eine wichtige Tradition und läutet einen Neuanfang ein, in dem die Schüler und Lehrer mit neuem Elan und Engagement ins kommende Jahr starten.
Es ist ein besonderer Moment um das neue Jahr zu begrüßen, mit frischer Energie und Motivation an sich und gemeinsam im Dojo zu arbeiten, als weiteren Lebensabschnitt.
In manchen Dojo gibt es hierzu die Tradition des Kagami Biraki 鏡開き, den Spiegel öffnen:
Die Tradition geht zurück auf Tokugawa Ietsuna. Der am Vorabend des Krieges seine Daimyo in seiner Burg versammelte, um ein Fass Sake aufzubrechen und anzustoßen. Mit dem Sieg begann eine neue Tradition, denn es wurde als Symbol des Glückes betrachtet.
1 Hierzu gibt es eine kurze Besinnung und eine Begrüßung durch den Lehrer.
2 Eine Reflektion über die Ziele und Themen des kommenden Jahres.
3 Embu, kleine Vorführung von Kata
Das erste Training im Jahr sollte immer den Fokus auf die Kihon besitzen, denn sie ist die Wurzel die die Nährstoffe für das Neue nach oben fördert und der Körper gewöhnt sich wieder an verinnerlichte Bewegungen. Gefolgt von einem Ausblick auf das Thema und Prinzipien des neuen Jahres, um die Schüler abzuholen.
Lasst uns zusammen das erste gemeinsame Training im Jahr feiern und die Erneuerungszeremonie auf ein glückliches erfolgreiches neues Jahr zelebrieren.
Das erste Bujinkan Training ist am Donnerstag 08.01.2026
Das erste Enbukan Training ist am Dienstag 13.01.2026
Ich wünsche allen Mitgliedern des Furyu Dojo und unseren Freunden, einen guten Start in das Trainingsjahr 2026.
Jürgen Bieber

Ishi Dōrō 石灯籠

von Jürgen
Die Steinlaterne hat im Winter in Japan eine besonders poetische und symbolische
Bedeutung, die über die reine Dekoration hinausgeht. Sie ist ein Symbol von Stille und Vergänglichkeit. Es ist die Zeit der Ruhe, des Rückzugs und der Akzeptanz des Wandels.
Die unbewegliche Laterne im wechselnden Schnee erinnert daran, dass alles Vorübergehende Teil des Lebens ist.
Im Winter sind die Tage kurz. Eine Ishi Dōrō gibt Licht in der Dunkelheit, Hoffnung und Orientierung in dunklen Zeiten. Auch wenn sie nicht leuchtet, steht sie potenziell für Licht.
Der Schnee auf verwittertem Stein verkörpert schlichte Schönheit, Natürlichkeit und die Würde des Alterns. Yukimi Dōrō (Schneebetrachtungs-Laternen) sind dafür entworfen worden, durch ihr großes Dach den Schnee zu sammeln.
Eine Ishi Dōrō im Winter steht für stilles Licht, Vergänglichkeit und innere Sammlung.

Enshin Ittō Ryū Battō Jutsu – Yoko Ichimonji Nuki Uchi 横一文字抜き打ち

von Jürgen 2. Januar 2026

Enshin Ittō Ryū Battō Jutsu

Das Schwert ist vom ersten Millimeter an wirksam

Yoko Ichimonji Nuki Uchi 横一文字抜き打ち,der wichtiger Bestandteil der Kihon.

Yoko 横 = Horizontal, seitlich

Ichimonji 一文字 = Eine Linie und eine klare, ununterbrochene Schneidlinie

Nuki Uchi 抜き打ち = Das ziehen des Schwertes und der Schnitt erfolgen gleichzeitig, ohne Vorbereitung.

Daraus entsteht ein horizontaler Ein-Linien-Schnitt, der unmittelbar beim Ziehen des Schwertes ausgeführt wird.

Wann entstand diese Art von Schnitt in der Anwendung?Wenn man versuchen möchte diese klassische Form des Ziehens irgendwo einzuordnen, so kann man bereits ein horizontales Ziehen zu Beginn der Muromachi jidai (ca. 1336–1573) finden. Doch die Zeit des Tachi war dafür noch nicht prädestiniert. Die Trageweis mit der Schneide nach unten, an Bändern hängend und relativ freischwingend beeinträchtigte unter anderem dieses Arbeitsprinzip. Durch die Trageweise des Tachi gab es keinen fixen Bezugspunkt wie der Obi, keine kontrollierte Saya Biki Achse und keine direkte stabile horizontale Linie beim Ziehen, was als Voraussetzung gilt.Somit lässt sich das Yoko Ichimonji Nuki Uchi, wie wir es heute kennen, eher der späten späte Muromachi jidai und frühen Edo jidai zuordnen (ca. 16.–17. Jahrhundert). In diesen Zeiten wo sich die Kampfsituation vom Schlachtfeld mehr in den zivilen Bereich wandelte. Sprich von weniger Massenschlachten hin zu mehr bewaffneten Einzelkonflikten, wie zu Kämpfen in Straßen, Innenräumen und engen Umgebungen.

Das Tragen des Katana im Obi wird Standard und das Ziehen, gepaart mit Schneiden in einem Moment wird kampfentscheidend.

Die technische Evolution von früheren Schnitten begann aus großen Bewegungen, vertikal und aus erhobenen Positionen. Spätere Schnitte wandelten sich im Battō zu kurzen, direkten, überraschenden und linienbetonten Bewegungen und horizontale Ichimonji Schnitte wurden Teil dieser Verdichtung der Techniken.

Was spricht für horizontale Schnittführung?Der rechte Führungsarm war schneller auszuschalten und gleichzeitig konnte der Raum in dieser Zug-Schnitt-Bewegung geschlossen werden.Die Distanzrealität, wo der Gegner sehr nahe war, teilweise auch seitlich positioniert stand und seinen Angriff bereits begonnen hatte, war häufig. Der Schnitt / ein Schlag musste wirksam sein, es war nicht unbedingt ein Duell mit Ansage und oft war der erste Angriff / Schnitt der entscheidende. Somit ist Yoko Ichimonji Nuki Uchi historisch dafür gedacht, im Moment des Ziehens zu wirken.In der Enshin Ittō Ryū ist Nuki Uchi kein Notbehelf, sondern ein vollwertiger, entscheidender Angriff. Es gibt kein Ausholen, kein sichtbares Vorbereiten und es ist maximale Effizienz mit sofortigem Kampfentscheid, denn der Schnitt entsteht während das Schwert die Saya verlässt.Betrachtet man nun das Schnittprinzip dahinter, so gibt es eine exakte Hasuji (Schnittwinkel) Kontrolle und eine durchgehende Schneidlinie. Keine hackenden Bewegungen und eine ruhige, klare Körperstruktur, mit typischem Ziele zum Hals, Torso, Arme und Flanke.Beachtet man die Körpermechanik, so sieht man eine Hanmi (Halb-Körper-Stellung) ähnlicher Körperausrichtung, Koshi Hineri (Hüftrotation) statt Armkraft, stabile Kamae, kontrolliertes Saya Biki, das zusammenspielt. Das Schwert schneidet vom ersten Millimeter an, weil es von den Beinen getragen wird. Die Gedanken (Mushin), die Bewegung und der Schnitt sind eins, alles ist eins im Ichi Byōshi (Ein einziger Takt / ein Schlag).Die Vorteile des Yoko Ichimonji Nuki Uchi liegen in einer guten Anpassungsmöglichkeit an die reale Distanz, Überraschungsmoment und einsetzbar auf kurze Distanz und auf engem Raum. Dadurch generiert sich ein Schnitt, der den Kampf beendet, bevor er sichtbar begonnen hat. Der Gegner kann schon im Ansatz seines Angriffs gestoppt werden.Es ist ein minimaler Weg, mit maximaler Wirkung. Mit kurzer effektiver Schnittbahn, keine Hebelverluste und keiner Öffnung der eigenen Mitte, verlässt das Schwert die Saya direkt auf Zielhöhe.

In vielen Ryū Ha wird dieser Schnitt als Wahrheitsschnitt betrachtet, denn wenn die Ausführung nicht stimmig ist, stirbt der Schnitt sofort. Darum wird er auch in der Enshin Ittō Ryū Battō Jutsu als essenziell angesehen.

Man sagt: „Wenn dieser Schnitt lebt, lebt alles andere. Wenn er tot ist, ist alles andere nur Form.“

Kann man mit Yoko Ichimonji Nuki Uchi durch Kleidung schneiden?Historisch eindeutig ja, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Hierzu muss man auch die Kleidung betrachten. Was gesondert betrachten werden sollte, sind mehrere Lagen moderner Stoffe, dicke Wintermäntel und gepolsterte Schutzkleidung. Die Kleidung der damaligen Zeit war natürlich auch an die Jahreszeiten angepasst und bestand aus:

Seide (絹, kinu), für Adel und Samurai

Hanf (麻, asa), sehr verbreitet im Alltag

Ramie (苧麻, chōma), hochwertiger als gewöhnlicher Hanf bei formeller Kleidung

Baumwolle (木綿, momen), war noch selten und teuer

Diese Materialien sind schnittanfällig, aber nur bei korrekter Hasuji, ausreichender Klingenschärfe und echter Schneidbewegung (kein Drücken). Dann konnte ein horizontaler Schnitt in einer ziehenden Schneidlinie, Spannung der Kleidung quer zur Faser und sofortige Trennung statt Eindringen, die Kleidung schneiden. Es ein sauberer geführter horizontaler Schnitt öffnet auch Textil und die darunterliegende Struktur gleichzeitig.Wichtig, der Schnitt ist nicht gedacht, um durch alles durchdringen zu können, wie Rüstungen und schwere Polster. Doch ebenso wichtig ist die Wirkung auf den gegnerischen Körper in der Ausführung, auch wenn gegebenenfalls der Schnitt nicht durchdringend ist. Die Balance und Aktion des Angreifers wird abrupt gestört und der darauf, in einem Wimpernschlag, folgende zweite Angriff beendet die Situation. So bleibt auch ohne durchdringende Schnittwirkung der erste Treffer der wichtigste.

Jürgen Bieber 風流

Enbukan Jōi shihan

Yōshin-ryū Jūjutsu Makimono

von Jürgen 30. Dezember 2025

Yōshin-ryū Jūjutsu Makimono

von Jürgen
Yōshin Ryū 楊心流 oder 養心流, Schreibweise je nach Linie ist eine der ältesten klassischen Jūjutsu Schulen Japans (Koryū Bujutsu), entstanden im 17. Jahrhundert. Verschiedene Linien existieren heute noch, besonders die Takagi Yōshin Ryū und die Hontai Yōshin Ryū.
Die Kernideen der Schulen sind flexible, weich fließende Bewegungen und die Kontrolle des gegnerischen Gleichgewichts. Es geht um die Methode wie speziell die Kraft und Energie eingesetzt wird. Integration von unbewaffneten Techniken und Waffenprinzipien, sind dort ebenso zu finden.
In den Koryū stellen die Maki (Schriftrollen) traditionell die schriftlichen Lehrüberlieferungen der Tradition dar. Sie sind oft geheim, kryptisch und enthalten Prinzipien, Techniklisten, innere Konzepte (Kuden) und ethisch-spirituelle Richtlinien.
Die Honden, Inyō no Maki und Seikan no Maki sind typische Titel solcher Rollen.
Honden 本伝 ist die Hauptüberlieferung und bedeutet Hauptlehre und zentrale Tradition. Sie enthält die grundlegenden Techniken, Prinzipien und Trainingsmethoden
und bildet das Fundament des Systems. In der Yōshin Ryū umfasst Honden typischerweise grundlegende Jūjutsu Waza, mit den Prinzipien von Distanz, Timing und Körpermechanik. Es sind die Basis Kata, aus denen spätere Stufen aufbauen und beinhalten die wichtigsten Prinzipien. Somit ist Inhaltlich das Honden das Herzstück der Schule.
Inyō no Maki 陰陽之巻 ist die Rolle des Yin und Yang. Sie bezieht sich auf die dualistische Prinzip In/Yō 陰陽, ähnlich Yin/Yang und beschreibt das Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte. In der Kampfkultur Japans wird dies meist als Weichheit vs. Härte, Expansion vs. Kontraktion, Vorwärts- vs. Rückwärtsenergie und Initiative geben vs. Aufnehmen.
In der praktischen Jūjutsu Anwendung bedeutet dies oft das Umschalten zwischen Ziehen und Drücken, die Kontrolle des Moments, die Anpassung an den Gegner (Nagare)
und die Nutzung der gegnerischen Struktur statt eigener Kraft.
Der Inhalt diese Rolle vertieft die inneren Prinzipien hinter den Bewegungen.
Seikan no Maki 精観之巻 / 正観之巻 ist die Rolle des reinen und richtigen Blicks.
Seikan kann dabei eine Betrachtung, ein korrektes Sehen / Wahrnehmen oder geistige Aufrichtigkeit bedeuten. Es verbindet physische Technik mit mentaler Disziplin und Haltung.
In der Anwendung des Jūjutsu geht es hier um geistige Haltung im Kampf, um Kontrolle der Emotionen, die richtige Wahrnehmung des Gegners, seiner Absicht, seiner Struktur
und tiefere Ebenen der Taktik.
Diese Rolle enthält die fortgeschrittenen oder geheime Prinzipien der Tradition im Okuden und betont den geistig-strategischen Aspekt in der inneren Kultivierung.
Gemeinsam bilden diese Schriftrollen einen klassischen Lehrweg des Jūjutsu in der Edo Jidai.
1. Honden, als technische und konzeptionelle Grundlagen.
2. Inyō no Maki, mit dem Verständnis der zugrunde liegenden Kräfte und Dynamiken
3. Seikan no Maki, als die geistige und wahrnehmungsbezogene Meisterschaft
In der Didaktik ist dies auch als Shu Ha Ri bekannt
(Befolgen – Durchdringen – Übersteigen)
Diese drei Maki repräsentieren eine typische Koryū Struktur, in der Technik, Prinzip und Geist aufeinander aufbauen.
Honden Maki ist knapp 350cm lang, die anderen beiden knapp 180cm jeweils. Ausgestellt 1837, Ende der Edo Jidai Ausgegeben von einem gewissen Oshima und einem gewissen Nakayama.
Der Yōshin Ryū Zweig der Akiyama und Miura Überlieferung, gehört zum klassischen Ursprungskern. Im historischen Rahmen, entstand sie im frühen Edo Jidai (17. Jh.).
In der Friedenszeit unter den Tokugawa. Die Kampfkunst verlagert sich von Schlachtfeld-Techniken zu Zivil- und Selbstverteidigung, mit dem Fokus auf unbewaffnete Kontrolle, Festnahme, Selbstschutz.
Yōshin-ryū gilt als Grundlage zahlreicher späterer Jūjutsu-Schulen.
Akiyama Shirōbei Yoshitoki 秋山 四郎兵衛 義時
Die zentrale Gründerfigur war ein Samurai und Kampfkünstler, mit Kenntnissen im Hakuda (Chinesischen Faust- und Heilmethoden) und in Medizin, Anatomie, Reanimation (Kappō).
Der berühmten Legende zufolge beobachtete Akiyama im Winter ein Weidenzweig (yō 柳) der sich unter Schneelast beugte. Er erkannte das starke Äste brechen, die flexible Weide aber überlebt. Daraus entsteht das Kernprinzip: Das Weiche überwindet das Harte 柔能く剛を制す.
Nach Akiyama verbreitete sich die Yōshin Ryū auch in mehrere Linien, so auch in die
Miura-Linie, durch Miura Familie. Sie gilt als besonders klassisch und innerlich ausgerichtet. Ihr Fokus liegt stark auf Prinzipien statt nur auf äußerer Technik, dem Inyō-Denken und der Wahrnehmung, Timing, Kuzushi.
In manchen Linien heißt es explizit, die Akiyama war der Ursprung und die Miura war die Systematisierung und Vertiefung.
Die technischen und geistige Merkmale der Akiyama und Miura Yōshin Ryū liegen bei:
1 Atemi (gezielte Schläge auf Schwachpunkte)
2 Kansetsu Waza (Hebel)
3 Nage Waza (Würfe)
4 Ne Waza (Kontrolle, Fixierung)
5 Kappō (Belebungs-/Heiltechniken)
In den Prinzipien des Inyō 陰陽 (Wechsel von weich/hart), Maai (Distanzgefüge), Kuzushi (Zerstörung der Struktur) und Seikan (Wahrnehmung der Intention).
In der Koryū Welt hat die Yōshin Ryū eine besondere Bedeutung inne. Denn sie gilt als Brücke zwischen alten Kriegerkünsten und moderner Budō Ethik.

Chikara no Kyōjaku 力の強弱 – Furyu Dojo Jahresthema 2026

von Jürgen 20. Dezember 2025

Bōnenkai 忘年会

von Jürgen 14. Dezember 2025

Der Abschluss des Dojo Jahres. Mit einem gemeinsamen Essen und Austausch (19.12.2025) endet das alte Trainingsjahr.

Man lässt los und ein weiterer Kreis schließt sich, so dass im neuen Jahr ein neuer Zyklus beginnen kann.

Lernen, Üben und Reifen bestimmen dann auch in 2026 unser Leben im Dojo.

Somit endet das Jahr, aber nicht der Weg.

Unser Dojo macht eine kleine Winterpause, vom 22.12.2025 bis zum 06.01.2026

Am 08.01.2026 ist das erste Training im neuen Jahr, das Hatsugeiko 初稽古.

Liste der Samurai – Schulen in der Edo jidai der Han-Schulen des ganzen Landes 1603–1868

von Jürgen 4. November 2025