Bujinkan Furyu Dojo e.V. - Schule für traditionelle japanische Kampfkünste

Hatsu Geiko – das erste Training im neuen Jahr 2022

von Jürgen 4. Januar 2022

Ich möchte alle Dojo – Mitglieder (unter der 2G+ Regel) einladen am diesjährigen Hatsu Geiko, dem Eröffnungstraining des neuen Jahres teilzunehmen. In dieser kleinen Zeremonie legen wir den Grundstein für ein erfolgreiches kommendes Übungsjahr. Wir beginnen den neuen Zyklus, der uns wieder Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung aufzeigt. Denkt positiv und lasst uns gemeinsam das Jahr beginnen.

Wir sehen uns am Montag den 10.01.2022 um 19:15 Uhr

Otsuchi, Arbeitsweise Nr.: 2

von Jürgen 29. Dezember 2021

Mein Jo Jutsu Buch in englischer Sprache

von Jürgen 20. Dezember 2021

 

Nun ist es endlich da und vor mir liegen die ersten Exemplare der englischen Übersetzung meines Jo Jutsu Buches. Dieses Buch soll als Unterstützung im Studium des Jo Jutsu dienen und es enthält viel mehr als das. In den nächsten Tagen wird es über amazon oder über den Verlag Tengu Publishing zu erwerben sein.

Dir lieber Leser wünsche ich schon jetzt viel Spaß mit diesem Buch und hoffe dass mein kleines Werk dir gefällt und du einen Nutzen daraus ziehen kannst.

Online Daishihan Weihnachtsunterricht

von Jürgen 16. Dezember 2021
Wie im letzten Jahr dient das Daishihan Online Training dazu um die Menschen zusammen zu bringen. Aus den verschiedensten Orten in Deutschland und Österreich streamen wir kostenlos in Dojo oder in Wohnzimmer zu euch. 9 Daishihan teilen ihr Wissen um die Grundlagen und Verknüpfungen der Kihon Happo. Ab Morgen startet die offizielle Anmeldung. Es sind nur 100 Zugänge zu vergeben!
Wir freuen uns auf euch,
die Lehrer des Daishihan Online Trainings

Die Waffe wird ein Teil von dir…

von Jürgen 13. Dezember 2021

„Das Schwert ist eine steife Waffe. Du kannst dich ohne Schwert sehr sanft bewegen, aber wenn du eines verwendest, dann besteht die Tendenz sich zu versteifen. Es sollte umgekehrt sein. Du solltest in der Lage sein, das Schwert geschmeidig wie dein Taijutsu zu bewegen.“ – Hatsumi Soke

To jutsu

von Jürgen 5. Dezember 2021

Viele Prinzipien des Buki waza sind miteinander verschmolzen. Tausche den Jo in der Jumonji Kata des Jo jutsu durch ein Bokuto aus, du wirst es erkennen. Dadurch erzielst du ein besseres Verständnis in der Arbeitsweise mit dem Jo jutsu und des To jutsu.

 

Ninjato

von Jürgen

Im ursprünglichen Sinne gibt es keine eigentliche Klassifizierung eines Ninja to, oder auch bekannt als Shinobi gatana. Die Klinge welche Verwendung im Arsenal eines Ninja (Shinobi) Anwendung fand, wurde zu dieser, seiner Waffe. Sowie das To jutsu auch nicht auf eine bestimmte Klinge spezifiziert ist. Historisch gesehen gibt es dadurch verschiedene Klingen Ausführungen und Abwandlungen die Verwendung fanden. Nicht nur eine besondere Ausführung die als Ninja to zu betiteln wäre.

Moderne Macharten mit gerader Klinge und Viereckiger Tsuba, sind Abwandlungen.

In verschiedenen Publikationen wird über das Ninja to geschrieben. Doch meist wird eine Ausführung wie folgt aufgeführt:

Das Ninja to besitzt eine kürzere Klinge als übliche Schwertlängen und erweckt dadurch den Eindruck das die Klinge gerade erscheinen lässt. Meist in einer schlichen Koshirae Montierung aufbewahrt. Die Saya mit seiner Länge eines üblichen Schwertes hatte im unteren Bereich Raum für verborgene Nachrichten oder Metsubushi, konnte je nach Ausführung auch als Schnorchel verwendet werden. Mit einer längeren Sageo gab es 7 Optionen im Gebrauch, wie im Bansenshukai erwähnt.

Die Trageweise der Klingen war nicht anders als jene der Samurai, da die Linie zwischen Samurai und Shinobi verschwommen war. Das oft angedachte tragen der Klinge auf dem Rücken war im Allgemeinen nichts Außergewöhnliches, den bestimmte Situationen wie das Klettern und Begehen schwierigem Gelände zwangen zu dieser Tragweise. Hier gibt es eine spezielle Bindeweise mit dem Sageo, um die Stabilität der Klinge zu gewehrleisten und doch genügend Flexibilität der Bewegung zu erhalten. Das Kage no ito, das ziehen aus dem Schatten, war daraus eine explizierte Anwendung. Der Übungsgrad ermöglicht auch ein fließendes moderates Ziehen. Hier kam es auch nicht auf das Schnelle ziehen an, sondern auf den Überraschungsmoment.

Um ein effektives Taihen jutsu im Zusammenspiel mit der Klinge zu erreichen, wurde die Saya flexibel im Obi geführt und erreicht seinen Höhepunkt im Ken tai ichi jo, wenn die Waffe zu einer Einheit mit dem Körper wird.

So wie vieles als unlogisch auf den ersten Blick betrachtet wird, so wird es logisch wenn man tiefere Einblicke in die Kunst der Shinobi no mono bekommt. So wurden die Klingen nicht nur zum Stechen und Schneiden verwendet, sondern auch für viele weitere Möglichkeiten. Wie z.B. als Steighilfe um eine Mauer zu erklimmen. Ein Schwert ist ein filigranes Meisterstück und doch konnte es hierzu verwendet werden. Ein Durchschnittsjapaner der damaligen Zeit besaß eine Körpergröße von150cm und das Eigengewicht jener die diese Praktik umsetzten war dann dementsprechend gering.

Es liegt in der Natur des Ninpo, dass vieles vor den Augen der meisten Menschen verborgen blieb. Das ist der Weg des Shinobi, oder meist bekannt als Ninja.

Otsuchi – der große Hammer

von Jürgen 26. November 2021

wurde als Werkzeug im Befestigungsbau verwendet und diente ebenso als Sturmwaffe um Palisaden, Tore uws. einzuschlagen. Im Kampf nicht unbedingt die Waffe der Wahl und dennoch wenn man angegriffen wurde, dann wurde daraus der Schlachtfeldhammer.

Aus dem Zentrum des Körpers konnte der Hammerkopf sehr schnell nach vorn geschossen werden. Dort wo dieses Gewicht dann aufschlug, entfaltete sich seine zerstörerische Wirkung.

Nimm den Raum des Gegners ein und verwende den Hammerstiel als Schutzschild. Nutze diesen Moment und wirke auf deinen Angreifer ein. So bekommst du die Zeit die Waffe mit deinem gesamten Körper im Ken Tai Ichi Jo effektiv zu bewegen.

Ashigaru und die Speerkunst

von Jürgen 14. November 2021

Im feudalen Japan wurden meist die Schlachten durch das einwirken der Infanterie geführt, die Kavallerie war in der Relation gering aufgestellt. Die Ashigaru, die leichtfüßigen,  entwickelten sich zu einem elementaren Bereich der Armeen im 14. Jahrhundert, in der Muromachi Zeit.

Die Soldaten wurden zu Einheiten in jeweilige Waffengattungen aufgeteilt, den Gumi. Waffen wie Yumi, Naginata, Yari, Teppo und To wurden von den Ashigaru (Fußsoldaten) geführt. Protektoren zum Schutz vor Verletzungen entwickelten sich ebenso im Zusammenspiel, wie die Waffen und ihr Einsatz auf den Schlachtfeldern.

 

Wenn man nun die Yari Gumi betrachtet, so entwickelten sich Speere mit einer Länge bis zu 7 bis 8 Metern, an deren Spitze sich häufig eine gerade kurze Klinge befand, um den Gegner aus der Ferne anzugreifen oder auf Distanz zu halten. Ihre persönliche Ausbildung an der Waffe war meist nicht in die tiefe gehend, denn sie wurden aus der Landbevölkerung rekrutiert. Doch im Umgang als Truppeneinheit wurden sie intensiv geschult. Die Leichtfüßigen konnten schnell und agil gelenkt werden. Sei es darum den Gegner frontal oder über die Flanken anzugreifen. Durch einen Speerwall wurde sehr schnell eine tödliche Klingenmauer für die Kavallerie errichtet. Durch verschiedene Taktiken mit Stechen und Schlagen als Einzelkampffunktion oder im Zusammenspiel im Speertrupp wurde versucht den gegnerischen Truppen zu schädigen. Als über die Zeit die Anzahl an menschlicher Ressourcen auf den Schlachtfeldern wuchs und vielmehr die Truppengröße ausschlaggebend war um zu gewinnen, wurde es auf den Feldern auch sehr eng, auf dem Raum. Der Yari konnte nicht großflächig geschwungen werden. Darum wurden vertikale Schläge auf den gegnerischen Speer, seinen Kopf oder seine Schultern bevorzugt, um ihn niederzuschlagen oder Öffnungen zu kreieren, in diese dann schnell gestochen werden konnte. Man könnte sagen, der Jingasa, ein konisch geformter Hut / Helm entstand aus dieser Entwicklung der schlagenden Angriffe heraus, um die Schläge besser abgleiten zu lassen. In der eisernen Ausführung wurde dieser dann auch z.B. zum Kochen verwendet.

 

Im Umgang mit dem Yari gibt es zwei wichtige Strömungen die der Ashigaru und die der Samurai. Das filigrane was die edle Waffenführung des Samurai Speers ausmachte, blieb in der Kriegerkaste und wurde zum Sojutsu, zur Speerkunst. Man sagt das es bis zum Ende der Sengoku jidai, der Zeit der sich streitenden Provinzen, über 700 verschiedene Speerarten entwickelt haben und es um die 450 Ryu-ha, Traditionen / Schulen gab, die sich mit dieser Waffe im Lehrplan beschäftigten. Aber das ist eine andere Geschichte, die es zu erzählen gibt.

Neue Corona – Auflagen

von Jürgen 7. November 2021

Ab heute 07.11.2021 gibt es in Bayern neue Corona – Auflagen und wir werden gezwungen im Präsenzunterricht die 2G – Regel bis auf weiteres einzuhalten. Es besteht aber die Möglichkeit den Unterricht von zuhause online zu besuchen. Passen wir uns wieder den Veränderungen an, halten durch und machen das Beste daraus. Keep going, aufgeben ist keine Option.